Wüdest du bitte meine Hand halten

Wüdest du bitte meine Hand halten

Was jemand anders für mich in Worte fasste:
 
Würdest du… meine Hand für eine Weile halten?
 
Ich brauche dich nicht, um mich zu retten.
Du brauchst nichts zu reparieren.
Du brauchst meinen Schmerz nicht zu halten.
 
Aber würdest du einfach meine Hand halten?
 
Ich brauche weder deine Worte noch deine Gedanken.
Auch nicht deine Schultern, um mich zu tragen.
 
Aber würdest du eine Weile mit mir hier sitzen?
Während meine Tränen fließen.
 
Während mein Herz zerbricht.
Während mein Verstand mir Streiche spielt.
 
Würdest du mich mit deiner Anwesenheit wissen lassen, dass ich nicht allein bin, während ich in mein inneres Unbekanntes wandere?
 
Denn meiner Dunkelheit muss ich mich selbst stellen.
Der Schmerz ist meiner, den ich fühle.
Und es sind meine Wunden, die heilen werden.
Aber wirst du mit mir hier sitzen, während ich mich mutig all dem stelle, mein(e) Liebe(r)?
Denn ich bin hell wegen meiner Dunkelheit.
Schön wegen meiner Zerbrechlichkeit.
Und stark dank meines zarten Herzens.
.
Aber würdest du liebevoll meine Hand nehmen, wenn ich manchmal in die Dunkelheit gehe?
 
Ich bitte nicht darum, dass du mir die Dunkelheit nimmst.
Ich erwarte nicht, dass du meinen Tag erhellst.
Und ich glaube nicht, dass du meinen Schmerz heilen kannst.
 
Aber ich würde mich ungemein freuen, wenn du eine Weile sitzen und meine Hand halten könntest, bis ich einen Weg aus meinem Schattenreich finde!
 
So würdest du… meine Hand halten, bis ich zurückkehre?
 
Zoe Johansen
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert